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Eröffnung des Hauses 6 der LVR-Klinik

Nach Sanierung geht die Station 32 in Haus 6 wieder in Betrieb

Langenfeld, 22. November 2017

Die LVR-Klinik Langenfeld befindet sich durch die Dezentralisierung von Behandlungsangeboten und aufgrund der Entwicklung in die Sektoren ihres Versorgungsgebietes hinein in einem umfangreichen Veränderungsprozess – auch am Standort Langenfeld.

Am 22. November 2017 wurde die Station 32 in Haus 6 nach Sanierungs- und Renovierungsarbeiten (wieder-)eröffnet. Zunächst waren Forderungen des Brandschutzes in diesem Gebäude umzusetzen. Sodann stand die Verbesserung des Raumangebotes im Mittelpunkt der Renovierungsarbeiten.

Die Station verfügt nun über Zwei-Bett-Zimmer mit angeschlossenem Bad, die Einrichtung wurde komplett erneuert. 23 Patientinnen und Patienten finden hier überwiegend in Zwei-Bett-Zimmern und einigen Ein-Bett-Zimmern Aufnahme. Zukünftig ist diese Station die Behandlungsstation des Sektors Kreis Mettmann im Rahmen der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 2. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür konnten Kooperationspartner, Patientinnen und Patienten und Mitarbeitende einen Eindruck von den neuen Räumlichkeiten gewinnen. Das pflegerische Angebot der Akupunktur konnten sie ebenso kennenlernen sowie sich über die therapeutischen Möglichkeiten informieren. Das Angebot der Station 32 ist ein ergänzendes Angebot zu den Aufnahmestationen dieser Sektorabteilung für den Kreis Mettmann mit der Nummer 5 und 6, die sich derzeit noch im Haus 59 befinden. Das Gebäude ist geprägt von einer psychotherapeutischen Grundhaltung, stellt ein niederschwelliges Angebot das und unterscheidet sich durch das breitere Spektrum von der Psychotherapiestation 24. Die Aufnahme erfolgt über die zentrale Aufnahme der Klinik, dort findet ein Vorgespräch mit dem Aufnahmearzt statt, der einschätzt, ob die Patientin oder der Patient für die Behandlung auf der Station 32 geeignet ist.

Im Rahmen der psychotherapeutisch ausgerichteten Behandlung werden Einzel- und Gruppengespräche sowie verschiedene Angebote der Ergotherapie und Kreativtherapie zur Verfügung stehen. Im Rahmen der therapeutischen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Krankheitsbild werden Beziehungserfahrungen und –muster, Rahmenbedingungen und die Interaktion mit den Angehörigen thematisiert.

Zur Eröffnung erläuterte das Konzept der Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 2, Herr Dr. Schwachula. Er wird zum Jahresende mit Erreichen der Altersgrenze die Klinik verlassen. Seine Nachfolgerin, Frau Prof. Dr. Janssen, ist bereits zur Einarbeitung anwesend und war ebenfalls von der großzügigen Station und den hier für die Patienten ausgesprochen guten Bedingungen begeistert. Der Vorstandsvorsitzende, Holger Höhmann, wies in seiner Eröffnungsansprache an die Anwesenden darauf hin, dass die LVR-Klinik Langenfeld dank der finanziellen Förderung durch den Krankenhausträger dem Ziel, den Patientinnen und Patienten nur noch Zwei- und Ein-Bett-Zimmer mit Naßzelle anbieten zu können, ein deutliches Stück nähergekommen ist. Er verwies darauf, dass dies mit den weiteren Neu- und Umbauten (in Mettmann, Solingen, Leverkusen, Langenfeld) im Jahre 2020 endgültig erreicht sein wird.

Ansprechpartner für redaktionelle Fragen

Öffentlichkeitsarbeit LVR-Klinik Langenfeld
Martina Schramm
Tel.: (0 21 73) 1 02- 1013
Fax: (0 21 73) 1 02- 19 90
Email: martina.schramm@lvr.de

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