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Abhängigkeitserkrankungen

Suchttherapie in den LVR-Kliniken: Ganzheitliche, vorurteils- und vorwurfsfreie Behandlung von suchtkranken Menschen

Die Abteilungen für Abhängigkeitserkrankungen der psychiatrischen Fachkrankenhäuser des LVR bieten Behandlung für Patientinnen und Patienten zwischen 18 und 65 Jahren mit Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit an. Voraussetzung dafür ist, dass die Behandlung Ihrer Abhängigkeitserkrankung im Vordergrund steht und keine vital bedrohlichen körperlichen Erkrankungen vorliegen. In den Fachkrankenhäusern des LVR werden auch Patientinnen und Patienten mit nicht Stoff gebundenen Süchten wie Spiel- oder Computerspielsucht behandelt.

Was leistet die Therapie von Abhängigkeitserkrankungen in den LVR-Kliniken?

Während einer relativ kurzen stationären Behandlungszeit werden suchtkranke Menschen ermutigt und ermächtigt, ihre Lebensumstände zu verändern. Ihre Eigenverantwortung und Selbstkontrolle wird so gestärkt, dass sie mit ihrer Abhängigkeitserkrankung dauerhaft umgehen können. Ziel der Behandlung ist es, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten durch Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des Suchthilfesystems individuelle Wege aus der Suchterkrankung heraus zu entwickeln.

Wie behandeln die LVR-Kliniken Abhängigkeitserkrankungen?

Die Ursachen für Abhängigkeitserkrankungen können psychischer, kultureller und biologischer Natur sein. Entsprechend breit sind das Therapiespektrum und die Qualifikationen in den Behandlungsteams der LVR-Kliniken.

Ausgehend von einem vorurteils- und vorwurfsfreien Respekt für die Lebenskonzepte der Suchtkranken trainiert die Suchttherapie das Leben nach festen Strukturen, das Einhalten von Regeln und das Akzeptieren von Grenzen. So sollen die Suchtkranken in die Lage versetzt werden, mit ihrer Abhängigkeitserkrankung durch eigenverantwortliches Handeln nachhaltig umgehen zu lernen.

In den psychiatrischen Fachkrankenhäusern des LVR werden folgende tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische und systemische Behandlungsansätze verfolgt:

  • psychiatrisch-medizinische Diagnostik und Behandlung
  • Psychotherapie in Gruppen- und Einzelgesprächen
  • psychiatrische Krankenpflege
  • Soziotherapie und Sozialarbeit
  • Ergotherapie
  • Physio- und Sporttherapie
  • Vorstellung von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen auf den Stationen
  • Angehörigengespräche

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Erste Anlaufstellen sind die LVR-Kliniken.

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LVR-Koordinationsstelle Sucht

Die LVR-Koordinationsstelle Sucht ist Ansprechpartner für die Gebietskörperschaften des LVR z.B. bei der Umsetzung des Landessuchtprogramms NRW oder im Rahmen der kommunalen Suchthilfeplanung.

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Landesstelle Sucht NRW

Die Landesstelle Sucht NRW ist eine fachliche Koordinierungs- und Bündelungsstelle für die Bereiche Suchtprävention, Suchthilfe sowie Suchtselbsthilfe in Nordrhein-Westfalen. Im en-gen Austausch mit den für Sucht zuständigen Institutionen bzw. Gremien auf Landes- und kommunaler Ebene wirkt sie mit an der bedarfsgerechten und zukunftsweisenden Weiterentwicklung der Präventions- und Hilfeangebote in NRW.
Die Geschäftsstelle ist beim LVR-Dezernat Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen angesiedelt und übernimmt die operativen Aufgaben der Landesstelle Sucht NRW.

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