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EVA-NETZ

Evaluation des Behandlungsprojektes Integrierte Versorgung im Netzwerk psychische Gesundheit Köln (EVA-NETZ)

Projektplan des Projekts EVA-NETZ
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Das „Netzwerk psychische Gesundheit Köln“ (NWpG Köln) wurde 2012 gegründet und ist Teil des bundesdeutschen NWpG. Es bietet ein sozio- und psychotherapeutisches Versorgungsprogramm, das mit der Grundidee eines Netzwerkes arbeitet. Kern der Arbeit ist eine individuelle Einzelbegleitung, die als systemisches, ambulantes therapeutisches Nachsorgeprogramm nach einem stationären Krankenhausaufenthalt vorgesehen ist und einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Rückfällen leisten soll. Partner im Netzwerk psychische Gesundheit Köln sind der Kölner Verein für Rehabilitation e.V., die LVR-Klinik Köln sowie mehrere Krankenkassen.

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die wissenschaftliche Evaluation der Integrierten Versorgung im Netzwerk psychische Gesundheit Köln (EVA-NETZ).

Ziele für das Evaluationsprojekt EVA-NETZ:

  • Erfassung der Wirksamkeit zur Vermeidung stationärer Krankenhausaufenthalte
  • Überprüfung der Behandlungsqualität
  • Überprüfung der Modellumsetzung

Die Evaluation erfolgt in Form einer kontrollierten, offenen, prospektiven Befragungsuntersuchung. Neu eingeschriebene Patientinnen und Patienten sowie eine Kontrollgruppe sollen über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt viermal befragt werden (Befragungs-Zeitpunkte: Einschluss in das neue Versorgungsmodell sowie nach sechs, zwölf und 24 Monaten).

Dabei werden sowohl Routinedaten aus dem Krankenhausinformationssystem zur Erfassung stationär-psychiatrischer Behandlungstage, klinische Einschätzungen von Behandelnden zur Schwere der Erkrankung als auch Fragebögen zur subjektiven Einschätzung der Behandlungszufriedenheit, der Symptombelastung, der Lebenszufriedenheit und Fragebögen zur sozialen Integration und Partizipation eingesetzt.

Die Laufzeit des Projekts ist von 2018 bis 2021 geplant.

Publikation:

Jansen-Kayser K. An der Schnittstelle zwischen ambulant und stationär: Das Kölner Modell der Integrierten Versorgung. Soz Psych. 2018;1:33-35.