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KreativtherapieWoche 2003 - Standort: Düsseldorf

Workshop 1: Simone Kleinlooh "Balance zwischen spontaner Bewegung und Selbstkontrolle"

Simone Kleinlooh stellte ihre Konzepte vor, wie sie Tanz-/Bewegungstherapie mit den Theorien von Marsha M. Linehan´s Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT) verknüpft.

Ausgangspunkt ist ihre Arbeit mit Langzeitpatienten mit einer Borderline-Persönlichkeits-Störung im Rahmen eines stationären Gruppensettings in einer psychiatrischen Klinik.

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Workshop 2: Barbara Dettmer "Die Familienskulptur und ihre Variationen in der Musiktherapie"

Die Familienskulptur ist ein personales und musikalisches komplexes Abbild in Bewegung von Beziehungsstrukturen und –verhalten. Der Umgang damit ermöglicht vielgestaltige Zugänge zu Patienten in Diagnostik und Therapie. Er wurde an Beispielen erlebt und erprobt, eine theoretische Einbettung wurde angeboten.

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Dialog 1: Marianne Eberhard und Eva Scheuer "Hören, Sehen, Spüren wer ich sein kann: Ausdrucksqualitäten und Persönlichkeit"

Persönlichkeit beinhaltet die Identität, das Temperament und den eigenen Stil des Menschen. Diese Aspekte wurden durch den Vergleich verschiedener Ausdrucksqualitäten in Musik und Bewegung und deren Begegnung erforscht.

Ausgewählte Modalitäten wurden als Grundlage für soziale Rollen nutzbar gemacht, die sich in der Interaktion zwischen Innenwelt und Umwelt ausformen. Schließlich wurden mit diesen Rollen Alltagsmärchen gestaltet, die wahre, befürchtete oder ersehnte Geschichten des Lebens zum Ausdruck brachten.

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Workshop 3: Susanne Bender "Bewegte Familienrekonstruktion"

In diesem Workshop bestand die Möglichkeit die von Susanne Bender entwickelte "Bewegte Familienrekonstruktion" kennen zu lernen. Die TeilnehmerInnen hatten die Möglichkeit ihre eigene Familie zu stellen, in Bewegung zu bringen und so „an der eigenen Geschichte" die Kraft der Bewegung und die Bedeutung der Musik für diese Art der Arbeit zu erfahren.

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Workshop 4: Guido Schmid "Klangraum - Musiktherap. Interventionen in der Gruppenmusiktherapie mit geistig behinderten Kindern"

Die Hand eines Kindes und die Hand eines Erwachsenen an einer Klaviatur

Musiktherapie ist schon seit mehreren Jahrzehnten Bestandteil des therapeutischen Förderungsangebotes an heilpädagogischen Tagesstätten. Sie hat sich kontinuierlich zu einem psychotherapienahen Verfahren entwickelt, in dem Kinder und Jugendliche über die Musik und über den therapeutischen Kontakt entwicklungsfördernde Erfahrungen machen können.

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Event: Torsten Konrad, Annelise Soglio „Forschung bewegter Körper" Körperperformances

Die beiden Tänzer und Choreographen aus Essen bieten künstlerische Experimente, die das Zusammenspiel aus Körper, Emotion und Bewusstsein untersuchen. Körper ist dabei individuelles spontanes Ausdrucksmittel auch mit Sprache, Atem, Stimme. Es können sich Sprachbegriffe und seelische Prozesse illustrieren, Körperbilder abzeichnen und Wandlungen stattfinden. Der menschliche Körper wird in seiner Eigenschaft als Spielplatz der Fantasie, Gedanken und Gefühle ausgestellt.

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Workshop 5: Eva Schaeffer "Bewegungs- und tanztherapeutische Methoden mit Folterüberlebenden"

Menschen bewegen sich mit erhobenen Armen durch einen Raum

Aus der Arbeit mit Folter-, Bürgerkriegsüberlebenden im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf wurden tanztherapeutische Ansätze vorgestellt. Folgende Aspekte standen in Verbindung mit praktischen tanztherapeutischen Sequenzen im Mittelpunkt: Umgang mit Traumasymptomatik, Setting mit Dolmetscher/-in, Einbezug von Sprache und Bildgestaltung in das tanztherapeutische Setting, kulturspezifisches Vorgehen.

Bewegungs- und tanztherapeutische Methoden mit Folterüberlebenden

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Workshop 6: Carola Maack "Einführung in die Guided Imagery and Music (GIM) nach Bonny"

Guided Imagery and Music (GIM) ist eine Methode der rezeptiven Musiktherapie. Sie arbeitet mit dem bewussten Gebrauch von Imaginationen, die angeregt durch Entspannung und klassische Musik entstehen. Im Workshop wurden einige theoretische Grundlagen der Methode erläutert. Darüber hinaus wurde die Gelegenheit geben, eine kurze GIM-Erfahrung in der Gruppe zu machen.

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Workshop 7: Ursula Schorn "Vom Tanz zum Bild - Transmediale Zugänge zum Tanz am Beispiel von Anna Halprin's Life-Art-Prozess"

Eine Frau tanzt mit geschlossenen Augen vor dem Abbild eines Menschenähnlichen Wesens

Experimenteller Einstieg in das zyklische Zusammenspiel von Tanz und Malen im Kontext therapeutischer Arbeit. Ziel des Workshops war, die für den Life-Art-Process charakteristischen transmedialen Methoden erfahrbar zu machen, sowie in ihrer therapeutischen Relevanz zu reflektieren.

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Workshop 8: Matthias Michalek und Dr. Andrea Vierle „Die Kraft der Musik: Quelle für TherapeutInnen in Musik und Philosophie"

Krisen fallen oft überraschend und gewaltsam über uns herein oder bahnen sich bedrohlich ihren Weg zu uns. Sie wirbeln unsere Gewohnheiten durcheinander, verunsichern und können unseren stetigen Lauf des Lebens in besorgniserregender Weise unterbrechen.

Die Kraft der Musik: Quelle für TherapeutInnen in Musik und Philosophie

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Plenum

Performance Dialoge und Workshops

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